Erfolgreich im Kampf gegen Softwarepiraterie

ARCHIV: PRESSEMITTEILUNG VOR 2007

Berichten der BSA (Industrieverband Business Software Alliance) zufolge, ist es dem Verband mit seiner jüngsten Ermittlungsoffensive gelungen, 20 Millionen Mark Schadenersatz für illegale Software einzufordern. Im Rahmen einer internationalen Ermittlungsoffensive fanden in 31 Ländern insgesamt 159 Aktionen gegen den illegalen Einsatz von Software in Unternehmen sowie den Handel mit Raubkopien statt. Insgesamt belief sich die Summe der Schadenersatzzahlungen auf 6,2 Mio US-Dollar. Alleine in Westeuropa wurden in 88 Fällen rechtliche Schritte eingeleitet, die Schadenersatzzahlungen beliefen sich auf knapp 2,75 Mio Mark. 17 Aktionen in Deutschland ergaben Schadenersatzzahlungen von 337.320 DM. Den größten Betrag, insgesamt 241.800 DM mussten sieben Anwenderfirmen zahlen (darunter zwei Softwarefirmen), insgesamt 18.000 DM wurden für zwei Fachhändler und zwei Internet-Cafés fällig. Vier Privatleute, die mit illegalen CD´s gehandelt hatten mussten insgesamt 55.000 DM zahlen.

Im vergangenen Jahr, betrug alleine in Deutschland der Schaden durch Softwarepiraterie 1,27 DM (weltweit 11,8 Mrd US-Dollar). Lt. der BSA entstehen die größten Verluste in Organisationen, die Software kopieren und nutzen ohne ausreichende Lizenzen erworben zu haben. In vielen Fällen bewusste Softwarepiraterie, suchen mittlerweile aber auch viele Administratoren nach Möglichkeiten, ihre Software zu überprüfen. Zu überprüfen, welche Software überhaupt notwendig ist und ob die notwendigen Lizenzen vorhanden sind. Ein gutes Beispiel ist die Miss Marple Edition der ADLON Datenverarbeitung GmbH. Die Edition besteht aus den drei Produkten Lizenzkontrolle, Diskquota und Strukturanalyse.

Die Miss Marple Lizenzkontrolle gibt dem Administrator einen detaillierten Überblick über die auf dem Netzwerk installierte Software. Lizenzierte und nicht-lizenzierte Software, bzw. verwendete und nicht-verwendete Software wird in Form von Reports aufgelistet und bietet dem Administrator die Möglichkeit, den für das Unternehmen tatsächlichen Bedarf an notwendigen Lizenzen zu ermitteln. Der Administrator hat die Möglichkeit, das Starten von Applikationen zu sperren.

Der Administrator kann einfacher erkennen, welche Lizenzen wirklich notwendig sind und so dem Unternehmen zu einer Einsparung der Lizenzkosten verhelfen. Nichtlizenzierte Software wird vom Netz verbannt, die Budgetplanung für neue Lizenzen und Applikationen wird wesentlich vereinfacht und transparenter.

Unter der Bezeichnung "Miss Marple Edition" sind die Produkte: Lizenzkontrolle 8.0 für Software-Management unter Windows, Diskquota 8.0 mit der Microsoft Explorer Extension und Strukturanalyse 7.52 verfügbar. Die Lizenzkontrolle und der Diskquota können nun über die Integration in die Microsoft Management Konsole administriert werden.

"Illegale Software am Arbeitsplatz sollte von keinem toleriert werden, weder vom Management noch von den Mitarbeitern einer Organisation", erklärt Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa. "Es wird Zeit, dass Firmen ein umfassendes Softwaremanagement implementieren, um sicherzustellen, dass sie nur legale Software nutzen - sonst kann es für sie teuer werden. Außerdem verbirgt sich hinter den hohen Verlusten für die Industrie ein ebenso hohes Potenzial für neue Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen."

Die BSA wird ihre Aktionen gegen Softwarepiraterie in nächster Zeit durch Aufklärungs- und Legalisierungskampagnen verstärken. Die große Unterstützung, die lokale Behörden der BSA-Aktion bisher bereits entgegen brachten, dokumentiert einmal mehr das steigende Interesse auf offizieller Seite, die Softwarepiraterie einzudämmen.

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Publikationen

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