
Aus den umfangreichen Informationen des Uninstalls und des Festplattenscans werden alle Applikationen über einen Softwarekatalog bzw. eine Identifikationsdatenbank genau erkannt. In der Miss Marple können unterschiedliche Softwarekataloge herangezogen werden. Alle diese Quellen werden durch eine Miss Marple eigene Funktion ergänzt, um auch Individualsoftware, Eigenentwicklungen oder spezielle Anwendungen automatisch erkennen zu können.
Um eine bestmögliche Erkennung zu erreichen, werden alle Daten aus der Inventarisierung zusammen gefügt und mit den Einträgen des Softwarekataloges verglichen. Über die Kombination der Uninstall Daten und der gefundenen Informationen auf den Festplatten werden Lizenzen genauestens erkannt. Durch diese Konsolidierung entsteht eine eindeutige Zuordnung, auf deren Basis alle erkannten Anwendungen im Asset Management, im Lizenzmanagement und im Vertragsmanagement abgebildet werden.
Das Eintragen von Lizenzen ist oft eine sehr große Herausforderung, der sich jedes Unternehmen zur Durchführung eines SAM Projektes stellen muss. Miss Marple vereinfacht diese Aufnahme an Lizenzen und unterstützt den Lizenzmanager. Lizenzen werden mit einem Klick oder an Hand von einfachen Makros sehr schnell in das Lizenzmanagement eingetragen.
Zur Realisierung unternehmenseigener Prozesse werden häufig Individualentwicklungen oder eigens erstellte Applikationen eingesetzt. Da diese meistens über keinen Softwarekatalog oder eine Identifikationsdatenbank erkannt werden können, verfügt Miss Marple über eine Funktion zur automatischen Erweiterung der Daten. Hier werden alle gefundenen Applikationen, die keinem Katalogeintrag zugeordnet werden können, automatisch angelegt und können somit bei allen Systemen automatisch erkannt werden. Außerdem können Softwareprodukte direkt per Eingabe in den Softwarekatalog eingetragen und ergänzt werden.
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